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Naturschutzgebiete

NSG

Die Naturschutzgebiete gemäß § 23 Bundesnaturschutzgesetz dienen vorrangig dem Schutz von besonderen Lebensräumen und Lebensgemeinschaften. Im Landkreis Oldenburg gibt es 19 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtgröße von rund 2.600 ha. Sie wurden hoheitlich von der Bezirksregierung Weser-Ems ausgewiesen. Mit der Verwaltungsreform ist diese Aufgabe auf die Landkreise übergegangen. Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde ist neben der Neuausweisung von Naturschutzgebieten insbesondere deren Pflege, Erhaltung und Entwicklung.

Im Landkreis Oldenburg gibt es folgende Naturschutzgebiete:

 

NSG WE 62: Pestruper Gräberfeld und Rosengarten  (39 ha)
Erhalt des kulturhistorisch bedeutenden Hügelgräberfeldes und der charakteristischen, weiträumigen Heidefläche mit Ginster-Sandheidegesellschaften und Vorkommen gefährdeter Arten und Lebensgemeinschaften.
Das Gebiet ist als FFH-Gebiet 167 (EG-Nr.: 3016-302) gemeldet.

Karte 1 - NSG Pestruper Gräberfeld und Rosengarten
Karte 2 - NSG Pestruper Gräberfeld und Rosengarten
Karte 3 - NSG Pestruper Gräberfeld und Rosengarten
NSG-Verordnung "Pestruper Gräberfeld und Rosengarten"

 

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NSG WE 63: Hasbruch  (631 ha)
Zweck der Unterschutzstellung ist die Sicherung und Entwicklung sowohl der vorhandenen und entstehenden Naturwälder, der standorttypischen naturnahen Wald- und Waldrandgesellschaften, als auch der extensiv genutzten Grünlandstandorte mit den hier heimischen schutzbedürftigen Tier- und Plfanzenarten sowie deren Lebensgemeinschaften. Zweck ist weiterhin der Erhalt des Hasbruchs als historisch alter Waldstandort einschließlich der stellenweisen Entwicklung halboffener Trift- und Hutelandschaften und anderer Elemente historischer Kulturlandschaften.
Zu den schutzbedürftigen Biotoptyp des Hasbruchs zählen u. a. bodensaure und mesophile Buchenwälder, feuchte Stieleichen-Hainbuchenwälder, Erlen-Eschenwälder, Eschen-Hainbuchenwälder, Erlen-Eschenquellwälder, naturnahe, z. T. sommertrockene Fließgewässer, naturnahe Stillgewässser, Hochstaudenfluren und extensiv bewirtschaftetes Grünland. Darüber hinaus dient die Unterschutzstellung dem Erhalt des Waldes für die ruhige Erholung aufgrund seiner besonderen Eigenart, hervorragenden Schönheit, Ruhe und Ungestörtheit. Gleichzeitig besitzt der Hasbruch eine herausragende Bedeutzung für die Wissenschaft, Natur- und Heimatkunde.
Das Gebiet ist als FFH-Gebiet 043 (EG-Nr.: 2916-301) und als Vogelschutzgebiet (SPA Nr. 2916-401) gemeldet.

Karte - NSG Hasbruch
NSG-Verordnung "Hasbruch"

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NSG WE 66: Tannersand und Gierenberkg  (30 ha)
Erhalt und Sicherung der naturnahen nährstoffarmen Schlatts, Kleinstmoore und landschaftsbestimmenden Sanddünen von besonderer Eigenart und Schönheit mit zahlreichen gefährdeten Arten und Lebensgemeinschaften.
Das Gebiet ist als FFH-Gebiet 249 (EG-Nr.: 2915-331) gemeldet.

Karte - NSG Tannersand und Gierenberg
NSG-Verordnung "Tannersand und Gierenberg"

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NSG WE 71: Glaner Heide(15,8 ha)
Erhalt der naturnahen Ginster-Sandheide-Gesellschaften und der kulturhistorisch bedeutenden Grabanlagen sowie der Standorte gefährdeter Pflanzengesellschaften.

Karte - NSG Glaner Heide
NSG-Verordnung "Glaner Heide"

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NSG WE 74: Pestruper Moor(36,8 ha)
Erhalt und Entwicklung naturnaher Nieder- und Übergangsmoorgesellschaften des charakteristischen Geestrandmoores mit zahlreichen gefährdeten Arten und Lebensgemeinschaften wie wertvollen Bruchwäldern.

Karte - NSG Pestruper Moor
NSG-Verordnung "Pestruper Moor"

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NSG WE 79: Huntloser Moor(150 ha)
Erhalt, Pflege und Entwicklung des Huntloser Moores als Quellmoor. Schutzziel ist die langfristige Sicherung vielfältig strukturierter Lebensräume für wildwachsende Pflanzen und wildlebende Tiere der besonders geschützten Arten oder vom Aussterben bedrohten Arten und deren Lebensgemeinschaften. Insbesondere sind das die Lebensräume von Birken- und Erlenbruchwäldern, offenen Moorschlenken, Feuchtheiden, Kleinseggenriedern, Feuchtbrachen, extensiven Grünlandes und von Kleingewässern.
Das Moor zeichnet sich durch seine Bedeutung für Wissenschaft und Forschung sowie für Natur- und Heimatkunde aus.

Karte - NSG Huntloser Moor
NSG-Verordnung "Huntloser Moor"

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NSG WE 91: Hatter Holz (5,3 ha)
Erhalt und Sicherung der Reiherkolonie in einem naturnahen Wald mit wertvollem Altholzbestand.

Karte - NSG Hatter Holz
NSG-Verordnung "Hatter Holz"

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NSG WE 93: Holler- und Witte-Moor (202,6 ha)
Erhalt des großflächigen naturnahen Hochmoorrestes mit vielfältigen landschaftlichen Strukturen wie früheren Torfstichen mit Schwingrasen, Moorlinsen, Birkenmoorwald, Bruchwald. Vorkommen gefährdeter Arten und Lebensgemeinschaften, archäologische und kulturgeschichtliche Bedeutung, Entwicklung mit dem Ziel der Hochmoorregeneration.

Karte - NSG Holler- und Witte-Moor
NSG-Verordnung "Holler- und Witte-Moor"

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NSG WE 126: Wunderburger Moor (33 ha)
Erhalt und Entwicklung des naturnahen Kleinmoores als charakteristisches Beispiel einer naturnahen Moor- und Heidelandschaft mit Vorkommen zahlreicher gefährdeter Arten und Lebensgemeinschaften; vorrangige Bedeutung für den Hochmoorschutz lt. Moorschutzprogramm.

Karte - NSG Wunderburger Moor
NSG-Verordnung "Wunderburger Moor"

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NSG WE 156: Benthullener Moor (271 ha)
Sicherung und Entwicklung des naturnahen unkultivierten Hochmoorrestes und angrenzender Grünlandflächen als Lebensraum gefährdeter hochmoorgebundener Arten und Lebensgemeinschaften. Bedeutung für Natur- und Heimatkunde.

Karte - NSG Benthullener Moor
NSG-Verordnung "Benthullener Moor"

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NSG WE 189: Bäken der Endeler und Holzhauser Heide(124 ha)
Erhalt und Entwicklung naturnaher Fließgewässer und Talauen mit naturnahem Laubwald, Röhrichten, kleinflächigen Hangmooren und Feuchtgrünland als Lebensraum gefährdeter Arten und Lebensgemeinschaften, z.B. wertvoller Hydrophytenvegetation. Besondere Bedeutung für den Schutz wertvoller Fließgewässerlebensräume im Rahmen des Fließgewässerschutzsystems. Schutz der besonderen Eigenart der Täler als gliedernde Landschaftselemente.
Das Gebiet ist als FFH-Gebiet 049 (EG-Nr.: 3115-301) gemeldet.

Karte - NSG Bäken der Endeler und Holzhauser Heide
NSG-Verordnung "Bäken der Endeler und Holzhauser Bäke"

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NSG  WE 215: Poggenpohlsmoor   (112 ha)
Zweck der Unterschutzstellung ist die Erhaltung und Entwicklung des Poggenpohlsmoores (geringmächtiges Hochmoor auf Niedermoor) als Quellmoor, des westlich vorgelagertes Grünlandes sowie des östlich angrenzenden quelligen Geestrandbereiches als ebenerdiger Uferrand des Hunteurstromtales. Schutzzweck ist die Erhaltung und Entwicklung naturnaher Bruchwälder, Waldränder, Geestquelltäler, Streuwiesen und Feuchtgrünlandflächen als ökologisch zusammenhängende Lebensräume schutzbedürftiger, z.T. gefährdeter wildwachsender Pflanzen und wildlebender Tiere sowie deren Lebensgemeinschaften. Das NSG bedarf wegen seiner Bedeutung für die Heimatkunde besonderen Schutzes.
Das Gebiet ist als FFH-Gebiet 051 (EG-Nr.: 3016-301) gemeldet.

Karte - NSG Poggenpohlsmoor
NSG-Verordnung "Poggenpohlsmoor"

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NSG WE 216: Ahlhorner Fischteiche (262 ha)
Erhalt und Entwicklung des Gebietes mit wertvollen Still- und Fließgewässern als Standort wildwachsender z.T. gefährdeter Pflanzen und Pflanzengesellschaften, als Lebensraum gefährdeter Tierarten, als Laichbiotop sowie Sommer- und Winterlebensraum für Amphibien als Brut,- Nahrungs- und Rastbiotop für Vogelarten. Entwicklungsziel ist ferner die Wiederherstellung der durchgängigen biologischen Funktionsfähigkeit der Lethe.
Das Gebiet ist Teil des gemeldeten FFH-Gebietes 012 (EG-Nr.: 2815-331).

Karte - NSG Ahlhorner Fischteiche
NSG-Verordnung "Ahlhorner Fischteiche"

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NSG WE 228: Harberner Heide (45 ha)
Zweck der Unterschutzstellung ist der dauerhafte Erhalt sowie die Entwicklung  des kleinflächig strukturierten und z.T. wiedervernässten Hochmoors als Lebensraum hochmoorgebundener und moortypischer Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensgemeinschaften.

Karte - NSG Harberner Heide
NSG-Verordnung "Harberner Heide"

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NSG WE 232: Nordenholzer Moor (77 ha)
Aus einem ehemaligen Sandabbau entstandenes Gewässer mit vielfältig ausgeprägten Uferzonen. Angrenzend haben sich Birkenbruch- und Pfeifengras-Birkenmoorwälder entwickelt. Im Übergangsbereich sind artenreiche Grünlandbereiche vorhanden.

Karte - NSG Nordenholzer Moor
NSG-Verordnung "Nordenholzer Moor"

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NSG WE 240: Barneführer Holz und Schreensmoor (248 ha)
Zweck der Unterschutzstellung ist die Sicherung und Entwicklung des naturnahen Fließgewässerabschnittes der Hunte sowie der übrigen Still- und Fließgewässer mit ihren Gewässerrändern, der Sumpfvegetation, der extensiv genutzten Feucht- und Nassgrünlandkomplexe innerhalb der ehemaligen Rieselwiesen und der naturnahen und lichten Wirtschaftswälder auf z.T. alten Waldstandorten im natürlichen Überschwemmungsgebiet der Hunte mit den hier heimischen schutzbedürftigen Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensgemeinschaften.
Zu den schutzbedürftigen Biotoptypen des Barneführer Holzes zählen insbesondere extensiv bewirtschaftetes Feucht- und Nassgrünland, Seggenrieder, Röhrichte, Hochstaudenfluren (Lebensraumtyp 6430 gemäß Anhang I der Flora-Fauna-Habitat Richtlinie der EU 92/43/EWG), naturnahe, z.T. sommertrockene Fließ- und Stillgewässer, Stieleichen-/Ulmen- Auwald (Lebensraumtyp 91F0), Erlen-Eschen-Auwald (Lebensraumtyp 91E0) und Erlenbruchwald, trockener und feuchter Stieleichen-Birken-Kiefern-Mischwald sowie mesophiler und bodensaurer Buchenwald (Lebensraumtyp 9110).
Darüber hinaus dient die Unterschutzstellung dem Erhalt des Waldes für die ruhige Erholung aufgrund seiner besonderen Eigenart, hervorragenden Schönheit, Ruhe und Ungestörtheit.
Gleichzeitig besitzt das Naturschutzgebiet "Barneführer Holz und Schreensmoor" eine herausragende Bedeutung für die Wissenschaft, Natur- und Heimatkunde.
Das Gebiet ist Teil des gemeldeten FFH-Gebietes 174 (EG-Nr.: 2716-331).

Karte - NSG Barneführer Holz und Schreensmoor
NSG-Verordnung "Barneführer Holz und Schreensmoor"

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NSG WE 244 Brammer Moor (61 ha)
Ziel der Unterschutzstellung ist der Erhalt und die Entwicklung der typisch ausgeprägten Kleinstmoore sowie die sie umschließenden naturnahen bodensauren Wälder mit standorttypischen Wald- und Waldrandgesellschaften und der vorhandenen Sand- und Feuchtheideflächen.

Karte - NSG Brammer Moor
NSG-Verordnung "Brammer Moor"

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NSG WE 252: Sager Meere, Kleiner Sand und Heumoor (201 ha)
Erhalt und Entwicklung des Naturschutzgebietes als Lebensstätte schutzbedürftiger Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensgemeinschaft sowie als Landschaft von Seltenheit, besonderer Eigenart, Vielfalt und herausragender Schönheit. Es handelt sich hierbei insbesondere um die Heiden und Sandmagerrasen im Kleinen Sand innerhalb eines ehemals weit ausgedehnten Wehsandgebiets, die Sager Meere, deren Entstehung auf einen räumlich begrenzten Erdfall zurückzuführen ist, und das Heumoor als Rest nacheiszeitlicher Landschaftsentwicklung.
Das Gebiet ist Teil des gemeldeten FFH-Gebietes 012 (EG-Nr.: 2815-331).

Karte - NSG Sager Meere, Kleiner Sand und Heumoor
NSG-Verordnung "Sager Meere, Kleiner Sand und Heumoor"

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NSG WE 293: Bassumer Friedeholz (57 ha)
Zweck der Unterschutzstellung ist insbesondere die Verbesserung der Repräsentanz von Eichen-Hainbuchenwäldern und Buchenwäldern in der naturräumlichen Region „Ems-Hunte-Geest und Dümmer-Geestniederung“, die mittel- bis langfristige Umwandlung nicht standortheimischer Waldbestände in naturnahe Eichen- und Buchenbestände, der Erhalt und die Entwicklung von Randstrukturen wie Baum-Wallhecken, Strauch- und Krautsäumen sowie der Erhalt und die Entwicklung von Habitatstrukturen wie Alt- und Totholzbäumen. Darüber hinaus dient die Unterschutzstellung dem Erhalt des Waldes für die ruhige Erholung. Das Bassumer Friedeholz besitzt u.a. aufgrund des rd. 14 ha umfassenden Naturwaldbereiches, der ohne Nutzungs- und Pflegemaßnahmen der eigendynamischen Entwicklung überlassen wird, eine herausragende Bedeutung für die Wissenschaft, Natur- und Heimatkunde.

Das Naturschutzgebiet ist Teil des kohärenten europäischen ökologischen Netzes „Natura 2000“ und deckungsgleich mit dem Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Gebiet 279 „Bassumer Friedeholz“ (DE 3117-331) gemäß der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) des Rates vom 21.5.1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (ABl. EG Nr. L 206 S. 7; 1996 Nr. L 59 S. 63). Als besonderer Schutzzweck ergibt sich hieraus die Erhaltung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes insbesondere der im Gebiet wertbestimmenden Lebensraumtypen gem. Anhang I der FFH-Richtlinie 9110 „Hainsimsen-Buchenwälder“ und 9160 „Eichen-Hainbuchen-Wald“ mit ihren charakteristischen Arten.

Karte 1 – NSG Bassumer Friedeholz

Karte 2 – NSG Bassumer Friedeholz

NSG-VO „Bassumer Friedeholz“

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Zuständiges Amt

Amt für Naturschutz und Landschaftspflege
Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
27793 Wildeshausen

Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner
Herr Schinnerer
Telefon: 04431-85 362
Kontakt über E-Mail