
Die Kinder, die mit ihren Müttern in das Schutzhaus flüchten mussten, befinden sich gewöhnlich, wie ihre Mütter, in einer Krise.
Auch wenn die Flucht z.B. vor dem gewalttätigen Partner der Mutter oder dem eigenen Vater zunächst als Entlastung empfunden wird, kann die Trennung dennoch sehr schmerzlich sein.
Der Aufenthalt im Schutzhaus bedeutet für die Kinder generell eine positive Erfahrung.
Instabile häusliche Verhältnisse, wenig verlässliche Alltagssituationen und unberechenbare Reaktionen von Erwachsenen haben häufig dazu beigetragen, den Kindern die für ihre Entwicklung notwendige Orientierung zu erschweren.
Da sich Ängste und in der Folge auch Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. aggressives Verhalten, totale Schüchternheit oder psychosomatische Krankheitssymptome manifestieren können, ist im Frauenhaus ein wichtiges Ziel, durch innere und äußere Strukturen einen verlässlichen Rahmen zu schaffen, an dem sich die Kinder orientieren und den sie mit ihren Möglichkeiten einschätzen und beeinflussen können.
Für die Arbeit mit den Kindern steht eine speziell geschulte Erzieherin zur Verfügung.
Durch
kann ein Stück Sicherheit für die Zeit ihres Aufenthaltes im Schutzhaus gewonnen werden.
Amt der Gleichstellungsbeauftragten
Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
27793 Wildeshausen
Ihr Ansprechpartner
Frau Kohorst-Thölke
Telefon: 04431-92842
Kontakt über E-Mail